Kenntnisse über E-Zigaretten sind entscheidend für die Unterstützung des Europäischen Parlaments

Juni 08, 2022

Eine von ECigIntelligence und TobaccoIntelligence, den renommierten unabhängigen Datenanalyse-Ressourcen für die Tabak- und Tabakalternativenindustrie, durchgeführte Umfrage ergab, dass 70 % der Europaabgeordneten, die etwas über E-Zigaretten wissen, diese für sicherer als Zigaretten halten, im Vergleich zu 41 % der Europaabgeordneten, die nichts über diese Produkte wissen,

"Wenn es um die Wahrnehmung neuer Nikotinprodukte durch Politiker geht, scheinen genaue Informationen den Unterschied zu machen", sagte Tim Phillips, Geschäftsführer von ECigIntelligence und TobaccoIntelligence. "Die Abgeordneten, die sich mit diesen Produkten auskennen, sind sich im Allgemeinen darüber im Klaren, dass sie mit weniger Risiken verbunden sind als das Rauchen - aber diejenigen, die sich nicht auskennen, verstehen das oft nicht. Die Folgen für die Politik in ganz Europa sind klar".

Die Umfrage zeigte, dass die Unterschiede in den Einstellungen der Abgeordneten in Bezug auf die neueren erhitzten Tabakerzeugnisse (manchmal als "heat not burn" bezeichnet) und Nikotinbeutel deutlicher ausfielen. Was den erhitzten Tabak betrifft, so hielten 74 % der Abgeordneten mit einigen Kenntnissen diesen für sicherer, aber nur 32 % derjenigen, die keine Kenntnisse hatten, stimmten dem zu. Bei den Nikotinbeuteln hielten fast alle Abgeordneten mit Kenntnissen über die Produkte, nämlich 94 %, diese für weniger schädlich als das Rauchen, aber 26 % derjenigen, die keine Kenntnisse über die Produkte hatten, hielten sie für schädlich.

Anfang dieses Jahres forderte ein Forscherteam aus Frankreich und der Schweiz eine Änderung der Vorschriften für E-Zigaretten und erhitzte Tabakerzeugnisse. Das Forschungsteam sammelte die Ansichten von internationalen Experten für Tabakkontrolle und Raucherentwöhnung in einer Reihe von Umfragen, die zwischen Dezember 2018 und März 2020 durchgeführt wurden. Sie befragten insgesamt 268 Personen aus 15 Ländern mit einschlägiger Expertise in den Bereichen Klinik, öffentliche Gesundheit oder Forschung. Die Fragen umfassten Aussagen oder Empfehlungen zu E-Zigaretten und erhitzten Tabakprodukten und konzentrierten sich auf vier Kategorien - Regulierung, Verkauf, Verwendung und allgemeine Themen.

Die Forscher sammelten Antworten von 92 Teilnehmern in der ersten Runde der Umfrage und 55 in der zweiten Runde. Bei den Antworten zu E-Zigaretten herrschte allgemeine Einigkeit darüber, dass die Bestandteile von E-Liquids in den Produkten deutlich gekennzeichnet werden sollten, wobei ein bestimmter vereinbarter Nikotingrenzwert angegeben werden sollte. Außerdem sollten die Produkte einen Warnhinweis tragen, der auf die fehlenden Beweise für die langfristige Sicherheit und das Suchtpotenzial der Produkte hinweist.

Experten sind sich einig, dass E-Zigaretten als nikotinhaltige Produkte reguliert werden sollten

Die Experten waren sich auch darin einig, dass E-Zigaretten nicht als Konsumgüter, sondern als eine neue Kategorie von Nikotinprodukten reguliert werden sollten. Sie fügten hinzu, dass die Geräte und ihre Bestandteile nicht in allgemeinen Geschäften, sondern entweder in Fachgeschäften, Tabakläden oder Apotheken mit klaren Einschränkungen für Minderjährige verkauft werden sollten.